Ihre Fragen an mich
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Meine Antwort:
Selbstverständlich. Jeder Ortsteil hat einen eigenen Charakter, eigene Stärken und Herausforderungen und das ist gut so. Mein Anspruch ist, Anliegen ernst zu nehmen und Entscheidungen auf Grundlage von Bedarf, Zustand und Nutzen für die gesamte Gemeinde zu treffen. So bleibt die Diskussion sachlich und die Gemeinde handlungsfähig.Eine erste Idee wäre, die Anzahl der Bürgerversammlungen zu erhöhen und diese abwechselnd in den Teilorten anzubieten, zusätzlich zu möglichen themenbezogenen Bürgerversammlungen.
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Meine Antwort:
Der Frust ist verständlich.Entscheidend ist, Zuständigkeiten, Anforderungen und Standards klar zu regeln – damit Erwartungen und Möglichkeiten wieder zusammenpassen.
Wer ist wofür verantwortlich – Gemeinde, Dienstleister, Vereine? Das muss eindeutig geregelt und für alle nachvollziehbar sein.
Welcher Umfang der Pflege ist erforderlich und leistbar Und was kann – freiwillig – durch Vereine unterstützt werden, ohne dass Ehrenamt zur Pflicht wird?
Regelmäßiger Austausch zwischen Gemeindeverwaltung, Bauhof und Vereinen, damit Probleme früh geklärt werden und nicht jahrelang eskalieren.
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Meine Antwort:
Als Bürgermeister ist es meine Aufgabe, mit allen demokratisch gewählten Parteien und Gruppierungen konstruktiv zusammenzuarbeiten – unabhängig davon, wer mich unterstützt hat.Ich werde nicht Bürgermeister für einzelne Parteien, sondern für die gesamte Gemeinde.
Entscheidend ist für mich nicht die Parteizugehörigkeit, sondern die Qualität der Argumente und der Nutzen für Elchingen. Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist, dass diese sachlich, respektvoll und auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung erfolgt.
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Meine Antwort:
Naturschutz ist für mich ein wichtiges Thema. Es betrifft Lebensqualität, Artenvielfalt und v.a. die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.Mir ist wichtig, Naturschutz pragmatisch und vor Ort wirksam zu denken:
Schutz und Pflege unserer Landschaft, Gewässer und Grünflächen
Sensible Abwägung bei Bau- und Infrastrukturprojekten
Lösungen, die ökologisch sinnvoll und für die Gemeinde machbar sind
Da Naturschutz für mich eng mit dem Thema Klimawandel zusammenhängt, muss auch der Ausstieg aus fossilen Energieträgern vorangetrieben werden. Hier sehe ich es als Aufgabe der Gemeinde, Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen.
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Meine Antwort:
Kommunale Verkehrsüberwachung ist kein Instrument zur Haushaltsaufbesserung und sollte es auch nicht sein. Haushaltsprobleme lassen sich nicht über Bußgelder lösen. Das wäre weder ehrlich noch verantwortungsbewusst und nachhaltig.Ziel einer kommunalen Verkehrsüberwachung ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die konsequente Durchsetzung geltender Regeln – insbesondere an sensiblen Stellen wie Schulen, Kitas oder in Wohngebieten.
Wo es nachweislich Probleme gibt, muss kontrolliert werden – nicht mehr und nicht weniger.
Mir ist wichtig: Kontrollen dort, wo sie sinnvoll, notwendig und rechtlich möglich sind.
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Meine Antwort:
Ich bin ein Mensch, der auf Klarheit, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit setzt. Mein Anspruch ist es, Dinge zunächst gründlich zu verstehen und unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen, um Entscheidungen auf einer soliden Grundlage zu treffen.Gleichzeitig gehört für mich zu Führung, Verantwortung zu übernehmen. Das heißt: Entscheidungen nicht endlos zu vertagen, sondern sie zu treffen, transparent zu erklären und auch zu vertreten – selbst dann, wenn sie nicht allen gefallen.
Führung heißt für mich auch, auf eine Arbeitskultur zu achten, die Professionalität mit Menschlichkeit verbindet. Klare Zuständigkeiten, offene Kommunikation und gegenseitiger Respekt sind dafür entscheidend. Gleichzeitig sehe ich es als meine Aufgabe, auf eine ausgewogene Aufgabenverteilung und verlässliche Rahmenbedingungen zu achten.
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Meine Antwort:
Nachverdichtung bezeichnet zunächst die bauliche Nutzung freier Flächen und die Erhöhung der Kubatur innerhalb der bestehenden Bebauung, um Wohnraum zu schaffen, Zersiedelung entgegenzuwirken und vorhandene Infrastruktur effizient zu nutzen. Das umfasst z.B. das Schließen von Baulücken, Aufstockungen, Umnutzungen, Anbauten oder das Ersetzen vorhandener Gebäude durch größere.In Elchingen gibt es Baulücken, also Flächen ohne Bebauung, die bereits von Wohngebäuden umgeben sind. Solche Grundstücke zu bebauen, ist aus meiner Sicht grundsätzlich sinnvoll und im Interesse der Allgemeinheit.
Mehrfamilienhäuser sind als Wohnform heute stark nachgefragt und für viele Menschen attraktiv. Sie ermöglichen auf derselben Grundfläche Wohnraum für mehr Menschen als Einfamilien- oder Doppelhäuser. Entscheidend ist für mich dabei aber immer Ausmaß, Einbindung und Qualität – nicht die maximale Ausnutzung eines Grundstücks.
Unabhängig davon gilt: Wohnungsbau allein schafft kein Dorfleben. Dorfleben entsteht durch Begegnung, Engagement und Identifikation. Ein lebendiges Dorf braucht aktive Vereine und Organisationen, Veranstaltungen und Orte der Begegnung und eine offene Kultur, in der sich Menschen willkommen fühlen. Gleichzeitig müssen wir aber feststellen, dass sich die Interessen der Menschen verändert haben. Es wird zunehmend schwieriger, Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliches Engagement oder Verantwortung zu gewinnen. Genau hier sehe ich eine zentrale Aufgabe für mich als Bürgermeister - Rahmenbedingungen zu schaffen, die Engagement ermöglichen, erleichtern und wertschätzen.
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Meine Antwort:
Der Ausbau der A8 wird für Elchingen spürbare Auswirkungen haben, insbesondere durch Ausweichverkehr, Verschmutzung, Lärm. Das zu bestreiten wäre unrealistisch. Und genau deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig damit zu befassen. Dabei ist wichtig sich darüber bewusst zu sein, dass die Gemeinde die Autobahn nicht ausbaut und daher nicht über Bauabläufe entscheidet. Aber sie kann und muss die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger aktiv und entschieden vertreten.Für mich sind dabei drei Punkte besonders wichtig:
Die Gemeinde muss frühzeitig mit den zuständigen Stellen ins Gespräch kommen um Bauphasen, angedachte Umleitungen und Belastungsschwerpunkte zu kennen – und um eigene Forderungen einzubringen.
Wo Ausweichverkehr droht, müssen verkehrslenkende Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden, um Wohnstraßen zu entlasten und die Sicherheit zu erhalten.
Bürgerinnen und Bürger müssen rechtzeitig und verlässlich erfahren, was auf sie zukommt, welche Maßnahmen geplant sind und wo sich Belastungen verändern.
Zusätzliche Belastungen werden sich nicht vollständig verhindern lassen. Aber wir können als Gemeinde dafür sorgen, dass Elchingen stets vorbereitet ist und Belastungen so gut wie möglich eingedämmt werden.
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Meine Antwort:
Sicherheitskonzepte sind wichtig, aber sie dürfen Veranstaltungen nicht erdrosseln. Gerade für Feste, Vereinsveranstaltungen und ehrenamtlich organisierte Angebote ist der Aufwand in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das ist für viele kaum noch leistbar.Ich schlage vor, hier die Verhältnismäßigkeit im Blick zu behalten, nicht jede Veranstaltung braucht das gleiche Maß an Auflagen. Entscheidend ist eine realistische Risikobewertung statt pauschaler Vorgaben.
Mein Anspruch ist eine Verwaltung, die unterstützt – mit Augenmaß und einer frühzeitigen Beratung der Veranstalter, um Planungssicherheit zu schaffen.
Wenn Veranstaltungen aus Angst vor Auflagen nicht mehr stattfinden, verliert die Gemeinde an Leben und Zusammenhalt. Sicherheit und lebendiges Dorfleben dürfen sich nicht widersprechen.
Hinweis: Die Fragen wurden von Bürgerinnen und Bürgern gestellt – vor Ort und online. Sie sind bewusst im Originalwortlaut belassen, um die Anliegen authentisch wiederzugeben.
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Meine Antwort:
Eine kommunale Haushaltsaufsicht ist immer das letzte Mittel – und alles daranzusetzen, dass es nicht so weit kommt, ist für mich selbstverständlich. Panik hilft hier nicht, sondern nüchterne Analyse und konsequentes Handeln.Eine Gemeinde muss – wie ein privater Haushalt – nach ihren Möglichkeiten wirtschaften und dabei trotzdem die Zukunft im Blick behalten. Das bedeutet nicht pauschales Streichen, sondern kluge Prioritäten, Transparenz und viele kleine, wirksame Schritte. Oft lassen sich durch effizientes Management, bessere Steuerung und sinnvolle Investitionen spürbare Entlastungen erzielen – ohne Lebensqualität zu verlieren.
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Meine Antwort:
Der Zustand vieler Straßen in Elchingen ist schlecht – und ja, das ärgert zu Recht. Gleichzeitig müssen wir ehrlich sein: Eine flächendeckende Sanierung „auf einmal“ ist finanziell nicht leistbar.Genau deshalb halte ich es für entscheidend, Maßnahmen klug zu bündeln. Dort, wo ohnehin in den Untergrund eingegriffen wird – etwa durch die Verlegung von Wärmeleitungen, Glasfaserkabeln oder anderen Versorgungsleitungen – muss der Straßenbau zwingend mitgedacht werden. So lässt sich vermeiden, dass Straßen mehrfach aufgerissen werden und am Ende nur ein weiterer Flickenteppich entsteht.
Wenn viele Bürgerinnen und Bürger Interesse an gemeinsamen Lösungen im Bereich der Wärmeversorgung haben, kann daraus ein echter Mehrwert entstehen: effizientere Infrastruktur, geringere Gesamtkosten und im besten Fall auch durchgehend erneuerte Straßen statt punktueller Reparaturen.
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Meine Antwort:
Die Sorge um den Verlust des dörflichen Charakters teile ich ausdrücklich. Diese Entwicklung betrifft viele Gemeinden im Umland größerer Städte. Und ja, auch Elchingen steht hier unter starkem Druck.Innerörtliche erschlossene Flächen sind für große Bauträger besonders attraktiv, weil sie schnell und gewinnorientiert entwickelt werden können. Die Gemeinde kann – gerade in finanziell angespannten Zeiten – nicht bei jedem Grundstückskauf mithalten. Dennoch, wir sind diesem Prozess nicht völlig ausgeliefert.
Ein wichtiger Hebel liegt in der Bauleitplanung. Über Bebauungspläne, Gestaltungssatzungen und klare Vorgaben zu Kubaturen, Dachformen oder Nachverdichtung lässt sich beispielsweise sehr wohl steuern, WIE gebaut wird und damit auch, ob ein Ortsbild erhalten bleibt oder beliebig wird. Diese Instrumente müssen konsequent genutzt und weiterentwickelt werden.
Gleichzeitig halte ich es für enorm wichtig, bestehende ortsbildprägende Gebäude und Hofstellen nicht vorschnell aufzugeben. Die Umnutzung alter Gebäude, sei es als Wohnraum, Café oder einer Kultur- oder Begegnungsstätte, kann Orte mit Identität schaffen. Beispiele wie der Zehntstadel in Göttingen zeigen, was möglich ist.
Hier sehe ich auch meine Aufgabe als Bürgermeister: Menschen für solche Ideen zu begeistern, Netzwerke zu knüpfen und Mitstreiter zu finden. Sei es mit Kapital, Know-how oder persönlichem Engagement. Ich bin überzeugt, dass es auch in Elchingen Menschen gibt, die im besten Sinne „verrückt“ genug sind, Verantwortung für solche Projekte zu übernehmen.
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Meine Antwort:
Für mich ist diese Frage kein Entweder-oder. Elchingen darf weder zur gesichtslosen Vorstadt verkommen noch sich aus Prinzip von seinem Umfeld abkapseln.Elchingen soll eigenständig bleiben, mit einer klaren Identität, lebendigen Ortsteilen, starken Vereinen und Räumen, in denen man sich kennt und begegnet. Das betrifft das Ortsbild genauso wie Kultur, Ehrenamt und das Miteinander. Diese Eigenständigkeit ist kein nostalgischer Rückblick, sondern eine bewusste Entscheidung für Lebensqualität.
Gleichzeitig leben wir in einer hochvernetzten Region. Viele Elchingerinnen und Elchinger arbeiten in Ulm oder Neu-Ulm, nutzen dort Angebote – und das ist völlig richtig so. Deshalb braucht es eine kluge Zusammenarbeit auf Augenhöhe, etwa bei Mobilität, Energie, Infrastruktur oder medizinischer Versorgung.
Elchingen soll kein Anhängsel, sondern ein starker, selbstbewusster Partner in der Region sein. Eine Gemeinde, in der man nicht nur wohnt, sondern bewusst lebt – und zu der man abends gerne zurückkommt.Wenn wir unsere Stärken pflegen und gleichzeitig offen für Kooperationen bleiben, dann müssen wir uns nicht entscheiden zwischen Vorstadt oder Dorf. Dann sind wir einfach: Elchingen.
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Meine Antwort:
Die finanzielle Situation Elchingens ist weder mit einem einfachen Einnahmen- noch mit einem reinen Ausgabenproblem zu erklären, es ist vielmehr eine Kombination aus beidem.Elchingen verfügt über viele Gewerbebetriebe. Wie stark diese jedoch tatsächlich zur Gemeindefinanzierung beitragen, hängt unter anderem davon ab, wo Gewinne steuerlich anfallen. Gerade bei Unternehmen mit mehreren Standorten ist genau zu prüfen, in welchem Umfang Gewerbesteuer auch tatsächlich in Elchingen verbleibt. Diese tiefen Einblicke erhält man allerdings erst mit einem entsprechenden Mandat – hier wäre eine sachliche Analyse mein erster Schritt.
Gleichzeitig dürfen wir uns nichts vormachen, Gewerbeansiedlungen wirken finanziell oft zeitverzögert. Junge oder wachsende Unternehmen zahlen anfangs wenig oder keine Gewerbesteuer. Wirtschaftsförderung ist daher wichtig, aber kein kurzfristiger Rettungsanker für den Haushalt.
Was wir dagegen aktiv gestalten können, sind eigene wirtschaftliche Strukturen der Gemeinde. Ich denke hier bewusst an ein kommunales Bürger- oder Gemeindewerk, das überwiegend im Eigentum der Gemeinde steht. Über Bereiche wie Wärmeversorgung oder Stromerzeugung können hier langfristig stabile Einnahmen entstehen. Zudem ließen sich kommunale Einrichtungen – etwa das Schwimmbad – organisatorisch aus dem Kernhaushalt ausgliedern und würden diesen so spürbar entlasten.
Dass solche Modelle funktionieren können, zeigt sich direkt vor unserer Haustür, etwa bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm. Ich verspreche keine schnellen Wunder, doch mit nüchterner Analyse, klaren Prioritäten und eigenen kommunalen Wertschöpfungsketten lässt sich Elchingens finanzielle Handlungsfähigkeit Schritt für Schritt zurückgewinnen.
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Meine Antwort:
Ein mögliches Bürger- oder Gemeindewerk bedeutet nicht automatisch, dass der Strom ausschließlich vor Ort erzeugt werden muss – und schon gar nicht zwingend durch Windkraftanlagen in Elchingen. Mein persönliches Ziel ist es jedoch, Erzeugung und Wertschöpfung so weit wie möglich regional zu halten.Viele Gemeinde- oder Stadtwerke arbeiten heute mit einem klugen Mix aus eigenen Anlagen, regionalen Projekten und überregionalen Beteiligungen. Entscheidend ist, dass Steuerung, Gewinne und Gestaltungsspielräume bei der Kommune bleiben.
Ein realistischer Einstieg wären Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, Kooperationen mit bestehenden Photovoltaik-Anlagen, die aus der EEG-Förderung fallen, oder innovative Standorte – etwa entlang von Verkehrsachsen oder Lärmschutzanlagen. Hier sehe ich großes Potenzial, Strom direkt in Elchingen zu erzeugen und auch vor Ort zu vermarkten.
Die Frage der Windkraft bewerte ich noch differenziert. Es gibt Befürworter wie Gegner. Für mich ist entscheidend, dass solche Fragen nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg entschieden werden. Voraussetzung ist eine ehrliche und transparente Information über Chancen, Risiken und Auswirkungen.
Als Bürgermeister würde ich meine persönliche Haltung nicht zum Maßstab machen. Stattdessen halte ich eine strukturierte Bürgerbeteiligung oder -befragung für den richtigen Weg, um zu einer tragfähigen Entscheidung zu kommen.
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Meine Antwort:
Ja. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten halte ich es für falsch, Kultur vorschnell infrage zu stellen oder pauschal zu kürzen. Kultur ist kein Luxus, den man sich nur in guten Jahren leistet. Sie ist ein wesentlicher Teil dessen, was eine Gemeinde lebendig macht.Als ausgesprochener Kulturfreund weiß ich, dass kulturelle Veranstaltungen Begegnung ermöglichen, Identität und Zusammenhalt schaffen. Sie stärken Vereine, Ehrenamt und das Miteinander und genau das brauchen wir, wenn die Kassen angespannt sind. Wer hier nur auf die Ausgabenseite schaut, spart am falschen Ende.
Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit Ausgaben müssen wir die Einnahmenseite konsequent mitdenken – etwa durch neue Formen kommunaler Wertschöpfung, Kooperationen oder Fördermodelle. Wenn uns das gelingt, entsteht auch der finanzielle Spielraum, um kulturelles Leben zu erhalten.
Ich verspreche keine unbegrenzten Mittel. Aber ich verspreche, dass Kultur in Elchingen für mich nicht an erster Stelle vorschnell zur Disposition steht, sondern als Investition in Lebensqualität, Gemeinschaft und Zusammenhalt verstanden wird.
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Meine Antwort:
Eine ausreichende Anzahl an Kita-Plätzen sind die Grundlage und ich begrüße ausdrücklich die kürzlich erst getroffene Entscheidung des Gemeinderats, den bestehenden Kindergarten in Thalfingen durch einen größeren Neubau zu ersetzen. Das ist ein wichtiger und notwendiger Schritt.Attraktiv für junge Familien wird eine Gemeinde aber nicht allein durch Betreuung. Entscheidend ist das Gesamtpaket: sichere Schul- und Fußwege, verlässliche Ganztagsangebote, bezahlbarer Wohnraum, gute Freizeit- und Vereinsangebote sowie Orte, an denen sich Familien ganz selbstverständlich begegnen können.
Mir ist zudem wichtig, dass Familien im Alltag spüren, dass ihre Anliegen ernst genommen werden – sei es bei Verkehrsfragen rund um Schulen, bei Spiel- und Aufenthaltsflächen oder bei flexibleren Angeboten für unterschiedliche Lebensmodelle.
Mein Ziel ist es, Elchingen so zu gestalten, dass Familien nicht nur wegen eines Betreuungsplatzes bleiben, sondern weil sie sich hier langfristig zuhause fühlen.
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Meine Antwort:
Ich arbeite in Neu-Ulm in einem professionellen und wertschätzenden Umfeld. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger schätze ich fachlich wie persönlich sehr. Selbstverständlich sind alle meine Vorgesetzten über meine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Elchingen informiert.Meine Kandidatur ist eine persönliche Entscheidung, die nichts an meiner bisherigen Arbeit oder an meinem professionellen Selbstverständnis ändert. Über interne Gespräche äußere ich mich generell nicht öffentlich.
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Meine Antwort:
Diese Entscheidung kann und soll jede Wählerin und jeder Wähler für sich selbst treffen. Miriam Gruß (FDP) bringt politische Erfahrung mit, das respektiere ich. Meine Kandidatur steht jedoch für einen anderen Ansatz.Ich kandidiere, weil ich Elchingen seit meiner Kindheit kenne, hier lebe und hier verwurzelt bin. Ich erlebe die Menschen und Strukturen unserer Gemeinde nicht aus der Distanz, sondern aus dem Alltag heraus. Dazu gehört auch meine berufliche Prägung: Nach meiner Verwaltungsausbildung habe ich viele Jahre im Pflegeheim Haus Tobit gearbeitet. Diese Zeit hat mich sehr geprägt – im Umgang mit älteren Menschen, mit Angehörigen, mit Mitarbeitenden und mit Situationen, in denen es nicht um Ergebnisse und Zahlen, sondern um Verantwortung, Zuhören und Verlässlichkeit geht.
Ich bin kein Berufspolitiker, sondern jemand aus der öffentlichen Verwaltung mit Bodenhaftung. Mir geht es nicht darum, Elchingen neu zu erfinden, sondern unsere Gemeinde verantwortungsvoll weiterzuentwickeln: finanziell ehrlich, sozial verbindend und mit einem klaren Blick für das Machbare.
Ich stehe für Transparenz, Bürgernähe und Zusammenarbeit – über Parteigrenzen hinweg.
Wenn Sie einen Bürgermeister wollen, der präsent ist, Entscheidungen erklärt, Menschen mitnimmt und Elchingen als eigenständige Gemeinde mit Charakter versteht, dann bitte ich um Ihr Vertrauen. -
Meine Antwort:
Ganz einfach: So viel Zeit, wie es braucht, um der Aufgabe gerecht zu werden. Das Amt des Bürgermeisters ist keine Tätigkeit „nebenbei“, sondern eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe, die viel Präsenz erfordert.Ich bin froh, in Elchingen zu wohnen. Das spart nicht nur Wege, sondern ermöglicht mir, nah an der Bürgerschaft, den Themen und dem Alltag unserer Gemeinde zu sein. Kurze Wege bedeuten mehr Zeit für Gespräche, Entscheidungen und für das, was Elchingen wirklich voranbringt.