Walk & Talk

In den vergangenen Wochen bot das Format Walk & Talk erneut die Gelegenheit zum direkten Austausch vor Ort. Zahlreiche Bürger nutzten die Möglichkeit, aktuelle Themen nicht nur anzusprechen, sondern gemeinsam dort zu diskutieren, wo sie konkret spürbar sind.

Walk & Talk Special - Baugebiet “beim Wasserturm” in Oberelchingen

Am 01.02.2026 um 16 Uhr trafen wir uns am Wasserturm in Oberelchingen zum Walk & Talk Special.

Mehrere Bürger nahmen sich bewusst Zeit, um ihre Sorgen zur Planung des Baugebiets anzusprechen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass es aus Sicht der Anwohner an Transparenz, klarer Kommunikation und frühzeitiger Einbindung gefehlt hat. Genau deshalb sind mir solche Termine wichtig. Politik darf nicht über Köpfe hinweg entscheiden. Zuhören, offen informieren, Entscheidungen erklären und die Bürger mitnehmen, das ist mein Anspruch. Die Meinung der Bürger zählt. Nur gemeinsam entstehen tragfähige Lösungen für Elchingen.

Im Mittelpunkt stand die angespannte Verkehrssituation im Wohngebiet. Diskutiert wurden enge Straßen, schwierige Durchfahrten, die Parksituation und mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Anwohner. Dabei ging es nicht um pauschale Kritik, sondern um konkrete Beobachtungen aus dem Alltag.

Ein weiteres zentrales Thema war die mögliche Bebauung des Bolz- und Spielplatzes am Forstweg. Die Bürger stellten Fragen zu den Auswirkungen auf die Kanalisation, zur zusätzlichen Verkehrsbelastung und zur Veränderung des direkten Wohnumfelds. Neben Bedenken zur Infrastruktur wurde auch grundlegend über die zukünftige Entwicklung des Ortsteils gesprochen.

Der Austausch war offen, sachlich und lösungsorientiert. Genau so stelle ich mir kommunale Politik vor: vor Ort, im direkten Gespräch und mit klarer Haltung für Transparenz und Beteiligung.

Walk & Talk - Thalfingen

Am 07.02.2026 um 16 Uhr trafen wir uns auf dem Dorfplatz in Thalfingen zum nächsten Walk & Talk.

Erste Station war der geplante Bauplatz des Seniorenzentrums. Dort entwickelte sich ein intensiver Austausch über den aktuellen Stand des Projekts. Viele Bürger wollten wissen, wie der Zeitplan aussieht, welche konkreten Schritte vorgesehen sind und welche Auswirkungen auf das Umfeld zu erwarten sind. Ebenfalls angesprochen wurden die Pläne der Bahn zum Ausbau der Brenzbahn und die möglichen Folgen für Lärmschutz, Verkehr und Lebensqualität im Ortsteil.

Anschließend führte der Weg zum Spielplatz hinter dem Nettomarkt. Vor Ort machten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von der Situation. Spontan beteiligten sich Anwohner am Gespräch. Sie berichteten, dass die Entfernung einer Sitzgelegenheit zwar zu einer leichten Verbesserung der Lärmsituation geführt habe, dennoch werde weiterhin geraucht und Alkohol konsumiert, selbst wenn Kinder auf dem Platz spielen.

Auch die Verkehrs und Parksituation wurde deutlich kritisiert. Fahrzeuge wenden auf der Platzfläche, es wird dort geparkt und aus Sicht der Anwohner wird häufig zu schnell gefahren. Für Kinder sei ein unbeschwertes Spielen unter diesen Bedingungen kaum möglich. Weitere Schutzmaßnahmen, etwa die Prüfung eines Zauns oder zusätzlicher verkehrsberuhigender Maßnahmen, sollen erneut diskutiert werden.

Zum Abschluss der Tour nutzten viele Bürger die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch bei Tee, Gebäck und selbst gebackenem Kuchen. Konkrete Anliegen wurden aufgenommen und für weitere Schritte festgehalten. Die Rückmeldungen zeigten klar, dass Politik im direkten Austausch vor Ort als greifbar und nachvollziehbar wahrgenommen wird. Genau diesen Weg möchte ich weitergehen.